Taktstock, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Takt-stock
Wortzerlegung Takt1Stock1
eWDG, 1976

Bedeutung

dünner, kurzer Stab, mit dem der Dirigent den Takt angibt
Beispiele:
den Taktstock führen, heben
scherzhaftden Taktstock schwingen
der Dirigent klopfte mit dem Taktstock

Typische Verbindungen zu ›Taktstock‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Taktstock‹.

Verwendungsbeispiele für ›Taktstock‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man glaubt es erst nicht, aber der Drill mit dem Taktstock hat zahlreiche Fans.
Süddeutsche Zeitung, 05.11.2001
Als er zu komponieren begann, legte er den Taktstock weg; als er zum Funk ging, hörte er auf zu komponieren.
Die Zeit, 21.10.1977, Nr. 43
Der betreffende Kapellmeister schwingt aber seinen Taktstock auf erhöhtem Platz, im vegetativen Zwischenhirnzentrum.
Buchinger, Otto: Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden als biologischer Weg, Stuttgart: Hippokrates-Verl. 1982 [1935], S. 66
Er hob den Taktstock - aus einer Birke geschnitten, weiß, lang, zart.
Konsalik, Heinz G.: Der Arzt von Stalingrad, Hamburg: Dt. Hausbücherei 1960 [1956], S. 266
Das heutige Dirigieren beruht vor allem in der Schlagtechnik mit dem Taktstock und der unbewaffneten Hand.
Waltershausen, Hermann Wolfgang von u. Moser, Hans Joachim: Dirigieren. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 15078
Zitationshilfe
„Taktstock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Taktstock>, abgerufen am 25.09.2020.

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