Taktstrich, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Taktstrich(e)s · Nominativ Plural: Taktstriche
Aussprache  [ˈtaktʃtʀɪç]
Worttrennung Takt-strich
Wortzerlegung Takt1 Strich
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Taktstrich
Taktstrich
(Denelson83, GNU FDL)
Musik senkrechter Strich in der Notenschrift, der Anfang und Ende eines Takts¹ (1 a) in einem Musikstück markiert
Beispiele:
Verschwommene Notenlinien, verblichene Taktstriche und nicht erkennbare Notenlängen – alte handschriftliche Werke eines Komponisten aus dem Mittelalter sind für Musiker der Moderne selten von Nutzen. [Fränkischer Tag, 24.10.2011]
Für die Entstehung eines Liedes seien verschiedene Notenwerte und für den Rhythmus Taktstriche und Pausenzeichen erforderlich[…]. [Mittelbayerische, 24.12.2018]
Bach muss die Arbeit an diesen Werken sehr am Herzen gelegen haben, denn anders als sonst hat er die Taktstriche mit dem Lineal gezogen. [Saarbrücker Zeitung, 29.12.2009]
Ohne Zweifel hat es unter den Großen der Musikgeschichte keinen gegeben, der so ausufernd seine musikalischen Ideen zu Papier brachte, aber auch manchmal so hemmungslos schmierte: Vorzeichen, Taktzahlen, Taktstriche, sogar Notenköpfe hielt Beethoven stellenweise für überflüssig. [Welt am Sonntag, 29.04.2007]
Nicht erkannte Noten, Pausen, Taktstriche, Triller oder andere musikalische Anweisungen werden [im Schreibprogramm] mit der Maus von der grafischen Menüleiste abgepflückt und an der richtigen Stelle eingefügt. [Der Standard, 10.06.2003]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Taktstrich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Taktstrich>.

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