Taktstrich, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungTakt-strich (computergeneriert)
WortzerlegungTakt1Strich
eWDG, 1976

Bedeutung

Musik senkrechter Strich in der Notenschrift, der die kleinste Einheit in einem Musikstück bezeichnet

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die achtzehn Sonaten von 1628 bestehen aus je einem Satz, ohne Taktstriche.
Chiesa, Mary: Possenti. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 30735
Er braucht dazu keine Taktstriche, keine Einteilung, darüber ist man erhaben.
Völkischer Beobachter (Reichsausgabe), 02.03.1932
In schwerfälligem Tempo, gleichsam ohne eingezeichnete Bögen und Taktstriche, lief das bloß sicher durch.
Süddeutsche Zeitung, 02.08.2001
In neuerer Zeit findet sie sich nicht selten über einer Pause oder - ebenfalls eine Pause fordernd - über dem Taktstrich.
o. A.: F. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 22046
Wenn man die Schreie auf ein Notenblatt zeichnen würde, bräuchte man nicht einen Taktstrich.
Strittmatter, Erwin: Der Laden, Berlin: Aufbau-Verl. 1983, S. 110
Zitationshilfe
„Taktstrich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Taktstrich>, abgerufen am 10.12.2019.

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