Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Talenge, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Tal-en-ge (computergeneriert)
Wortzerlegung Tal Enge
eWDG

Bedeutung

Ort, Stelle in einem Tal, an der die Talhänge aneinanderrücken

Verwendungsbeispiele für ›Talenge‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schon vor knapp 2000 Jahren entdeckten die Römer die heißen Quellen in der Talenge der Limmat. [Süddeutsche Zeitung, 18.01.2000]
Schnell gelang es den Russen 1979, alle afghanischen Städte zu erobern, die Talengen, Schächte und Stollen der Gebirgsregionen aber beherrschten sie nie. [Die Welt, 16.11.2001]
Als wir gegen 11 Uhr in die Talenge einbogen, wehte uns ein heißer Scirocco entgegen. [Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054]
Im slowakischen Erzgebirge halten unsere Sicherungen in zähem Abwehrkampf die Talengen um Altsohl gegen anhaltend starken feindlichen Druck. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1945]]
Osnabrück liegt in einer Talenge der Hase zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald. [Böske, Franz: Osnabrück. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 38432]
Zitationshilfe
„Talenge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Talenge>.

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