Talenge, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTal-en-ge (computergeneriert)
WortzerlegungTalEnge
eWDG, 1976

Bedeutung

Ort, Stelle in einem Tal, an der die Talhänge aneinanderrücken

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schon vor knapp 2000 Jahren entdeckten die Römer die heißen Quellen in der Talenge der Limmat.
Süddeutsche Zeitung, 18.01.2000
Schnell gelang es den Russen 1979, alle afghanischen Städte zu erobern, die Talengen, Schächte und Stollen der Gebirgsregionen aber beherrschten sie nie.
Die Welt, 16.11.2001
Als wir gegen 11 Uhr in die Talenge einbogen, wehte uns ein heißer Scirocco entgegen.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Im slowakischen Erzgebirge halten unsere Sicherungen in zähem Abwehrkampf die Talengen um Altsohl gegen anhaltend starken feindlichen Druck.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1945]
Osnabrück liegt in einer Talenge der Hase zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald.
Böske, Franz: Osnabrück. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 38432
Zitationshilfe
„Talenge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Talenge>, abgerufen am 14.11.2019.

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