Tarifautonomie, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ta-rif-au-to-no-mie
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Recht der Sozialpartner, ohne staatliche Einmischung Tarifverträge auszuhandeln und zu kündigen

Typische Verbindungen zu ›Tarifautonomie‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tarifautonomie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Tarifautonomie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ohne solche Gesetze wäre das deutsche System der Tarifautonomie vor dem Ende.
Der Tagesspiegel, 04.06.2002
Da ging es uns um die Verteidigung der gewerkschaftlichen Tarifautonomie.
konkret, 1984
In Hannover erörtert der Vorstand des Gesamtverbandes der christlichen Gewerkschaften Fragen der Tarifautonomie.
o. A.: 1931. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 8262
Mit der Zerschlagung der Gewerkschaften und der Beseitigung der Tarifautonomie ging die diesbezügliche Verantwortlichkeit direkt auf den Staat über.
Recker, Marie-Luise: Sozialpolitik. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 296
Die Gewerkschaften haben Möllemanns Vorschlag als "Attacke auf die Tarifautonomie" und als Versuch kritisiert, die Einkommen staatlich festzulegen.
o. A. [frö.]: Besoldungsgesetz. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1992]
Zitationshilfe
„Tarifautonomie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tarifautonomie>, abgerufen am 26.01.2022.

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