Tastsinn, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Tast-sinn
Wortzerlegung tastenSinn
eWDG

Bedeutung

Fähigkeit, etw. durch Berühren, durch Druck oder Stoß wahrzunehmen

Typische Verbindungen zu ›Tastsinn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tastsinn‹.

Verwendungsbeispiele für ›Tastsinn‹

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Auf meinen verkümmerten Tastsinn verlasse ich mich äußerst ungern, also wage ich kaum, die Augen zu schließen.
Die Zeit, 25.05.2009, Nr. 21
Vielleicht hat das Ganze etwas mit dem Tastsinn zu tun.
Süddeutsche Zeitung, 02.08.2001
E. H. Weber sprach es 1834 erstmalig für den Tastsinn aus.
Bauer, Friedrich L. u. Goos, Gerhard: Informatik, Berlin: Springer 1971, S. 11
Damit gewannen für ihn die verschiedenen Energien des Tastsinns eine wesentlich abweichende Bedeutung.
Wundt, Wilhelm: Erlebtes und Erkanntes. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 1837
Die ursprüngliche Entwicklung der zeitlichen Vorstellungen gehört dem Tastsinne an.
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe - Z. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1904], S. 24041
Zitationshilfe
„Tastsinn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tastsinn>, abgerufen am 10.04.2021.

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