Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Tatmensch, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Tatmenschen · Nominativ Plural: Tatmenschen
Aussprache 
Worttrennung Tat-mensch
Wortzerlegung Tat Mensch1
eWDG

Bedeutung

aktiver, tatkräftiger Mensch

Thesaurus

Synonymgruppe
(der) Nimmermüde · Machertyp · Tatmensch  ●  Macher  Hauptform · Mann der Tat  männl. · immer am Ball (sein)  fig. · Aktivling  ugs. · Energiebolzen  ugs. · Nicht quatschen. Machen!  ugs., Spruch · Powerfrau  ugs., weibl., Jargon, Hauptform · nicht viele Worte machen  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Tatmensch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Tatmensch steht vielmehr mit beiden Beinen auf dem Boden der Wirklichkeit. [Venzmer, Gerhard: Körpergestalt und Seelenanlage, Stuttgart: Franckh 1930, S. 36]
Der Tatmensch, der sich unbeschränkt ausleben will, verwandelt sich nun in einen Gegner des Gesellschaftskörpers, in den Verbrecher. [Hofmann, Werner: Das irdische Paradies, München: Prestel 1991 [1960], S. 154]
Unser Kanzler, Tatmensch, der er ist, geht sofort mit gutem Beispiel voran. [Die Zeit, 16.06.1999, Nr. 24]
So ziehen die Experten des Sollens den Argwohn der Tatmenschen auf sich. [Süddeutsche Zeitung, 08.10.2004]
Die Schreibtischarbeit bei der Komintern ödete den Tatmenschen Sorge jedoch an. [Die Welt, 12.06.1999]
Zitationshilfe
„Tatmensch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tatmensch>.

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