Taubblinde, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Taubblinden · Nominativ Plural: Taubblinde(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Taubblinden, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Taubblinde.
Aussprache 
Worttrennung Taub-blin-de
Wortzerlegung  taub Blinde
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der weder hören noch sehen kann

Verwendungsbeispiele für ›Taubblinde‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es reicht einfach nicht, im Büro das Licht auszumachen, um sich im Kopf eines Taubblinden wiederzufinden.
Der Tagesspiegel, 27.12.2001
Daß die Bemühungen nicht vergeblich sind, haben viele Taubblinde bewiesen.
Die Zeit, 24.06.1985, Nr. 25
Bislang mußten menschliche Übersetzer die Gebärdensprache von Taubblinden bei nahezu jedem Gespräch dolmetschen, weshalb spontane Unterhaltungen kaum möglich waren.
C't, 1998, Nr. 17
Aber angeblich, erklärt er, hätten Gelähmte und Taubblinde ja die intensivsten Sinneswahrnehmungen.
Die Welt, 03.08.2004
Außer ihm arbeitet nur noch ein Taubblinder als staatlich geprüfter Masseur und Bademeister in einem hessischen Krankenhaus.
Süddeutsche Zeitung, 24.12.1994
Zitationshilfe
„Taubblinde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Taubblinde>, abgerufen am 28.01.2022.

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