Taufwasser, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungTauf-was-ser (computergeneriert)
WortzerlegungtaufenWasser
eWDG, 1976

Bedeutung

Religion Wasser, mit dem der Geistliche während der Taufe den Kopf des Täuflings besprengt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Weihe schöpfen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Taufwasser‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das vergossene Blut sei das Taufwasser des neuen Reiches geworden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1934]
Das muß wohl alles mit dem Taufwasser verwässert, verdunstet sein.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 609
Selbst in der vierten Generation hatte das Taufwasser die Erinnerung an den Familienstammbaum nicht zu verwischen vermocht.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 4731
Hierzu gehört auch noch die Weihe des Öles, das anschließend in Kreuzform in das Taufwasser gegossen wird.
Gensichen, H.-W.: Taufe. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 38756
Ausgerüstet mit Handschuhen, träufelte jede der drei einem der Kleinen im Tierpark Taufwasser aufs Köpfchen.
Die Welt, 26.06.1999
Zitationshilfe
„Taufwasser“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Taufwasser>, abgerufen am 20.11.2019.

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