Tauschverkehr, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungTausch-ver-kehr (computergeneriert)
WortzerlegungtauschenVerkehr
eWDG, 1976

Bedeutung

Wirtschaft, veraltend
siehe auch Tauschhandel (Lesart 1)
Beispiel:
Im Wesentlichen ist es ein Tauschverkehr; Kaffee, Elfenbein, Gold und Parfums gegen Webwaren [ZechRimbaud69]
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein neues Handelsabkommen sieht außerdem eine wesentliche Erhöhung des Tauschverkehrs zwischen den beiden Ländern vor.
Die Zeit, 10.11.1961, Nr. 46
Das G. schafft auch eine formale Gleichheit der Wirtschaftssubjekte im Tauschverkehr.
Karrenberg, F.: Geld. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 2077
Dieser «stumme Handel» war an erstaunlich vielen Stellen der Erde verbreitet und stand am Anfang des Tauschverkehrs.
Krämer, Walter: Geheimnis der Ferne, Leipzig u. a.: Urania-Verlag 1971, S. 129
So sehr der Norden seinen Tauschverkehr immer mehr zu beschränken suchte, so sehr hielt der Süden an ihm fest.
Goldfriedrich, Johann: Geschichte des Deutschen Buchhandels vom Beginn der klassischen Litteraturperiode bis zum Beginn der Fremdherrschaft. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1909], S. 20457
Zu Ulbrichts Zeiten war das verboten, Honecker erlaubte den Tauschverkehr, für hundert Mark im Monat.
Süddeutsche Zeitung, 10.01.1996
Zitationshilfe
„Tauschverkehr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tauschverkehr>, abgerufen am 23.01.2018.

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