Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Tauschwert, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Tausch-wert
Wortzerlegung tauschen Wert
eWDG

Bedeutung

Wirtschaft
1.
von der stofflichen Gestalt eines Gutes unabhängiger Wert einer Ware
2.
Marxismus die Erscheinungsform des Wertes einer Ware
Beispiel:
die höchstentwickelte Wertform des Tauschwerts ist die Geldform

Typische Verbindungen zu ›Tauschwert‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tauschwert‹.

Verwendungsbeispiele für ›Tauschwert‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieser einzigartige »Gebrauchswert des Geldes« besteht darin, Ausdruck des Tauschwertes von Gütern zu sein. [Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - G. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 15504]
Sie fordert eine flottere Zirkulation von Tauschwerten – als Mittel dafür, daß die Produktion und Verteilung von Gebrauchswerten wie von selbst besser klappen möge. [o. A.: POLEMIK GEGEN DIE GENERALLINIE DER KPDSU. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1987]]
Alles ist augenblicklich seines Tauschwerts entledigt, wird purer Gebrauchswert, heute verzehrbar, morgen brauchbar, übermorgen schon wieder tauschbar. [Süddeutsche Zeitung, 10.04.2003]
Wenn der Tauschwert des Geldes inzwischen gesunken ist, ist das nicht mehr der Fall. [Die Zeit, 11.04.1980, Nr. 16]
Das Geld stinkt nicht, weil es als allgemeinster Tauschwert neutral ist und sich in alle Werte verwandeln lässt. [Süddeutsche Zeitung, 24.02.2000]
Zitationshilfe
„Tauschwert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tauschwert>.

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