Tauwetter, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungTau-wet-ter
Wortzerlegungtauen1Wetter
eWDG, 1976

Bedeutung

wärmere Witterung, bei der Schnee und Eis schmelzen
Beispiele:
es herrscht Tauwetter
Tauwetter setzt ein, ist eingefallen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anzeichen Dauerregen Einsetzen Eiszeit Entstalinisierung Frost Frühling Halbinsel Mittelgebirge Niederschlag Ostblock Periode Regen Regenfall Schneefall angekündigt anhaltend aufweichen beginnend chruschtschowsch eingetreten einleiten einsetzend ideologisch kulturpolitisch mild polnisch transatlantisch weichen Ära

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tauwetter‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es herrschte gerade Tauwetter, weshalb es nicht leicht war, über die aufgeweichten Wege voranzukommen.
Der Tagesspiegel, 17.01.2001
Es könnte das Ende des Tauwetters sein, bevor es richtig begonnen hat.
Die Zeit, 02.03.2000, Nr. 10
Das Tauwetter setzte mit derselben Schnelligkeit ein wie der Schneesturm.
Becker, Lars: Amigo, Berlin: Rotbuch 1991, S. 63
Gegen Ende des Monats Januar setzte Tauwetter ein, so heftig wie unerwartet.
Preußler, Otfried: Krabat, Stuttgart: Thienemann o.J. [1995] [1971], S. 170
Und manchmal nach Tauwetter wurde die Welt eine einzige Schlittschuhbahn.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 630
Zitationshilfe
„Tauwetter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tauwetter>, abgerufen am 22.08.2019.

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