Taylorismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungTay-lo-ris-mus
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

System der wissenschaftlichen Betriebsführung mit dem Ziel, einen möglichst wirtschaftlichen Betriebsablauf zu erzielen

Typische Verbindungen zu ›Taylorismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Fordismus Rückkehr

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Taylorismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Taylorismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den wahren Triumph aber erlebte der Taylorismus in der Sowjetunion.
Süddeutsche Zeitung, 05.01.1999
In der Autoindustrie geht die Ära des Taylorismus zu Ende.
Die Zeit, 07.07.1989, Nr. 28
Die Arbeitszerlegung des anfänglichen Taylorismus macht, Sohn-Rethel zufolge, zunehmender Arbeitsintegration Platz.
Kursbuch, 1971, Bd. 24
In der Unterwerfung des Einzelnen unter den industriellen Apparat war der Taylorismus nicht nur, wie oft bemerkt wurde, Ausdruck einer Maschinenwerdung des Menschen.
C't, 2001, Nr. 21
Sie soll, als eine Art Taylorismus des Geistes, seine Produktionsmethoden verbessern helfen, die Aufstapelung der Kenntnisse rationalisieren, die Vergeudung intellektueller Energie verhindern.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 282
Zitationshilfe
„Taylorismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Taylorismus>, abgerufen am 23.01.2020.

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