Teddybär, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Ted-dy-bär
Wortzerlegung TeddyBär
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

einem Bären nachgebildetes Stofftier für Kinder
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Teddy · Teddybär
Teddy Kurzform von Teddybär m. ‘in Form und Aussehen einem Bären nachgebildetes Stofftier für Kinder’, entlehnt (Anfang 20. Jh.) aus gleichbed., seit 1907 bezeugtem amerik.-engl. teddy bear. Der erste Teil des Ausdrucks ist die Koseform der engl. Vornamen Edward, Edmund, Theodore, hier auf den Präsidenten der USA Theodore Roosevelt (1901 bis 1909) anspielend, den eine Karikatur zeigte, wie er auf der Jagd das Leben eines jungen Bären schont.

Thesaurus

Synonymgruppe
Teddy · Teddybär
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Teddybär‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Teddybär‹.

Verwendungsbeispiele für ›Teddybär‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf dem Platz nageln sie die Gegner um, aber wenn sie die Ausrüstung ausziehen, sind sie wie Teddybären.
Die Welt, 25.06.1999
Zu Ulis Teddybär, den er entschlossen umarmt hielt, nickte sie resigniert.
Pausewang, Gudrun: Die Wolke, Ravensburg: Maier 1989 [1987], S. 20
Wenn man ihn sich genau ansieht und erzählen hört, wirkt er eher wie ein Teddybär.
Der Tagesspiegel, 31.05.2001
Als Kind hatte ich meinen Teddybär an dem Hebel gehenkt.
Kempowski, Walter: Tadellöser & Wolff, München: Hanser 1971 [1971], S. 463
Eben habe ich Bali ins Bett gebracht mitsamt ihren drei Luschen und einem Teddybär.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 11.11.1943, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Zitationshilfe
„Teddybär“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Teddyb%C3%A4r>, abgerufen am 25.10.2020.

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