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Teint, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Teints · Nominativ Plural: Teints
Aussprache 
Herkunft aus gleichbedeutend teintfrz
eWDG

Bedeutung

Zustand und Farbe der Gesichtshaut
Beispiel:
sie hatte einen blassen, bleichen, frischen, gesunden, glatten, unreinen, zarten Teint
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Teint m. ‘Gesichtsfarbe, Zustand, Tönung der Gesichtshaut’, Entlehnung (1. Hälfte 18. Jh.) von gleichbed. frz. teint, afrz. ‘Farbe, Anstrich’, Substantivierung von afrz. teint Adj. ‘verfärbt, blaß, finster’ (frz. ‘gefärbt’), aus vlat. *tinctus, lat. tīnctus, Part. Perf. von lat. ting(u)ere ‘benetzen, tränken, eintauchen, färben, ausstatten’, woraus afrz. frz. teindre ‘färben’ (im Afrz. auch ‘sich auf Grund von Gemütsbewegungen verfärben’, s. Tinte und tunken).

Thesaurus

Synonymgruppe
Hautfarbe · Teint
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Teint‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Teint‹.

Verwendungsbeispiele für ›Teint‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das kann nicht nur in hohen Dosen für einen orangefarbenen Teint sorgen, sondern es ist ein lebenswichtiges Vitamin. [Die Zeit, 09.12.2013, Nr. 49]
Das könnte sie sich zwar leisten, Gold wäre aber nicht gut für den Teint. [Die Zeit, 23.04.2001, Nr. 17]
Sie hat noch immer den großartigen Teint, für den sie als junges Mädchen berühmt war. [Die Zeit, 14.05.1965, Nr. 20]
So ein bißchen Abstand schadet schließlich nicht, und gut für den Teint ist so ein Trip ja allemal. [Süddeutsche Zeitung, 19.04.1999]
Eine faltenlose junge Haut war es übrigens nicht – so realistisch sind moderne Frauen ‑, sondern ihr Teint sollte einfach gesund aussehen, irgendwie von innen heraus leuchtend. [Süddeutsche Zeitung, 20.03.1997]
Zitationshilfe
„Teint“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Teint>.

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