Telegramm, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Telegramms · Nominativ Plural: Telegramme
Aussprache 
Worttrennung Te-le-gramm
Wortzerlegung tele--gramm
Wortbildung  mit ›Telegramm‹ als Erstglied: ↗Telegrammabfertigung · ↗Telegrammanschrift · ↗Telegrammeingang · ↗Telegrammformular · ↗Telegrammgebühr · ↗Telegrammschlüssel · ↗Telegrammstil · ↗Telegrammtext · ↗Telegrammwechsel · ↗Telegrammzustellung
 ·  mit ›Telegramm‹ als Letztglied: ↗Antworttelegramm · ↗Beileidstelegramm · ↗Bildtelegramm · ↗Blitztelegramm · ↗Brieftelegramm · ↗Börsentelegramm · ↗Funktelegramm · ↗Glückwunschtelegramm · ↗Grußtelegramm · ↗Kabeltelegramm · ↗Schmuckblatt-Telegramm · ↗Schmuckblatttelegramm · ↗Staatstelegramm · ↗Wettertelegramm
Herkunft zu gleichbedeutend telegramamerik-engl (tele-, -gramm), vgl. gleichbedeutend télégrammefrz
eWDG

Bedeutung

Nachricht, die durch den Telegrafen übermittelt und dem Empfänger schriftlich ausgehändigt wird
Beispiele:
ein gewöhnliches, chiffriertes Telegramm
ein dringendes Telegramm
ein Telegramm mit bezahlter Antwort
ein Telegramm telefonisch aufgeben, zusprechen
jmdm. ein Telegramm schicken, zustellen
ein Telegramm an jmdn. absenden, durchgeben
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Telegramm n. ‘durch Telegraf übermittelte, kurzgefaßte Mitteilung, Depesche’, Übernahme (2. Hälfte 19. Jh.) von gleichbed. amerik.-engl. telegram, einer Bildung (1852) des Amerikaners P. Smith, älteres telegraphic despatch (dispatch) ‘telegrafische Depesche’ ersetzend. Ebenfalls aus dem Amerik.-Engl. stammt frz. télégramme, das gleichfalls als Ausgang der Entlehnung in Betracht kommt. Zur Bildungsweise s. ↗tele- und ↗-gramm.

Thesaurus

Synonymgruppe
Telegramm  veraltet · ↗Kabel  fachspr., historisch · Kabeldepesche  fachspr., historisch · telegraphische Depesche  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Zimmermann-Depesche · Zimmermann-Telegramm
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Telegramm‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Telegramm‹.

Verwendungsbeispiele für ›Telegramm‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Vater teilt es ihr in einem Telegramm lapidar mit.
Bild, 21.07.1999
Eine längere Pause zwischen zwei Bytes markiert den Beginn eines neuen Telegramms.
C't, 1998, Nr. 7
Die ungarische Regierung dankt dafür in einem Telegramm dem Führer.
o. A.: 1938. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 2548
Sie meinte dann, sie bedauere nun doch nicht, damals das Telegramm nach Wien geschickt zu haben.
Friedländer, Hugo: Der Beleidigungsprozeß des Berliner Stadtkommandanten, Generalleutnant z.D. Graf Kuno von Moltke gegen den Herausgeber der »Zukunft« Maximilian Harden. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1920], S. 4133
Diese Drohung ist in einem folgenden Telegramm noch deutlicher geworden.
Friedländer, Hugo: Der König der Spieler Rudolf Stallmann und Genossen auf der Anklagebank. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 3844
Zitationshilfe
„Telegramm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Telegramm>, abgerufen am 01.03.2021.

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