Telegrafist, der

Alternative SchreibungTelegraphist
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Telegrafisten · Nominativ Plural: Telegrafisten
WorttrennungTe-le-gra-fist · Te-le-gra-phist
HerkunftGriechisch
Rechtschreibregeln§ 32 (2)
Wortbildung mit ›Telegrafist‹ als Erstglied: ↗Telegrafistin
eWDG, 1976

Bedeutung

jmd., der beruflich den Telegrafendienst versieht

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit zitternden Fingern schreiben es die Telegrafisten auf ihre Blätter.
Rhein, Eduard: Du und die Elektrizität, Berlin: Ullstein 1956 [1940], S. 342
Der Telegrafist muß den Block gerade in der Hand gehalten haben.
Tucholsky, Kurt: Der Telegrammblock. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 3747
Sein Vater ist Telegrafist bei der Bahn, mit wechselnden Arbeitsplätzen.
Die Zeit, 09.01.2012, Nr. 02
In den Stunden vor seiner Festnahme nutzte der Apparat dem König aber nicht, denn die Nachrichtenübermittlung lief über den Telegrafisten in Hohenschwangau.
Süddeutsche Zeitung, 22.04.2003
Zwei Telegrafisten von der städtischen Feuerwehr, hechtgraue Jacken, rote Egalisierung, silberne Rosetten, sind die Turmwächter.
Kisch, Egon Erwin: Der rasende Reporter, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1925], S. 97
Zitationshilfe
„Telegrafist“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Telegrafist>, abgerufen am 10.12.2019.

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