Teleologie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Teleologie · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungTe-leo-lo-gie
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Teleologie‹ als Letztglied: ↗Dysteleologie · ↗Heteroteleologie  ·  mit ›Teleologie‹ als Grundform: ↗teleologisch
eWDG, 1976

Bedeutung

Philosophie idealistische Anschauung, wonach die Entwicklung von vornherein feststehenden Zielen zustrebt

Thesaurus

Synonymgruppe
Teleologie · Zwecklehre
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kausalität Mechanismus immanent

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Teleologie‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und das ist mit einer unterliegenden Teleologie des Geschehens wohl vereinbar.
Jonas, Hans: Das Prinzip der Verantwortung, Frankfurt a. M.: Insel-Verl. 1979, S. 132
Eine solche Teleologie ist freilich nicht vom philosophischen Begriff her erweislich.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 183
Das gewöhnliche Denken, sagte er, legt gern Zweck und Absicht, also eine Teleologie, in die Dinge hinein.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 57
Außerdem sei der amerikanische Präsident nicht "smart" genug für den Job als Vollstrecker der göttlichen Teleologie.
Der Tagesspiegel, 22.09.2001
Bohrer folgt nun dem langjährigen literarisch produktiven Kampf Kleists um die Wiederherstellung der Teleologie, der zielbestimmten Ausrichtung der Welt.
Die Zeit, 11.03.1988, Nr. 11
Zitationshilfe
„Teleologie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Teleologie>, abgerufen am 23.10.2019.

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