Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Temporalität, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Temporalität · Nominativ Plural: Temporalitäten
Aussprache 
Worttrennung Tem-po-ra-li-tät
Grundformtemporal

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Temporalität · zeitliche Referenz · zeitlicher Rahmen

Typische Verbindungen zu ›Temporalität‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Temporalität‹.

Verwendungsbeispiele für ›Temporalität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die jüdische Erfahrung der Temporalität außerhalb der Geschichte sprengt den jüdischen Rahmen. [Süddeutsche Zeitung, 26.02.2000]
Den Videoarbeiten ist diese Fokussierung auf die Veränderung in der Temporalität der Wahrnehmung schon inhärent. [Der Tagesspiegel, 04.02.2000]
Ein drittes Kriterium, das in der westlichen Sicht zur Geschichtsschreibung dazu gehört, findet Shulman dagegen nicht zwingend – die lineare Temporalität. [Der Tagesspiegel, 14.12.2000]
Schon in »Der Lauf des Freitag« (1973) wurde ihm der Augenblick als die eigentlich literarische Temporalität und die Plötzlichkeit als der Modus ihrer Erkenntnis deutlich. [Die Welt, 06.04.2002]
In der Exposition der Problematik der Temporalität ist allererst die konkrete Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Seins gegeben. [Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 1]
Zitationshilfe
„Temporalität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Temporalit%C3%A4t>.

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