Teufelsbraten, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Teu-fels-bra-ten
Wortzerlegung TeufelBraten
eWDG

Bedeutung

salopp, Schimpfwort Bösewicht, Tunichtgut, boshafter, raffinierter Mensch
Beispiel:
»... Wo bist du hingelaufen, du Teufelsbraten!« schrie sie das Kind an [ TucholskyGripsholm151]
scherzhaft Schlingel
Beispiel:
na wartet, ihr kleinen Teufelsbraten!

Verwendungsbeispiele für ›Teufelsbraten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er lag da begraben auf dem Kirchhof in Mariefred, und das Kind durfte manchmal das Grab besuchen, wenn der Teufelsbraten das erlaubte oder befahl.
Tucholsky, Kurt: Schloß Gripsholm. In: ders., Werke und Briefe, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1931], S. 3049
Der wahrhaft furiose Michael Weber spielt den Helden nicht als südländischen Götterliebling oder nordischen Schmerzensmann, sondern als Teufelsbraten.
Die Zeit, 16.10.1995, Nr. 42
Zitationshilfe
„Teufelsbraten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Teufelsbraten>, abgerufen am 21.06.2021.

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