Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Teufelsgeiger, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Teufelsgeigers · Nominativ Plural: Teufelsgeiger
Worttrennung Teu-fels-gei-ger
Wortzerlegung Teufel Geiger
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich wild, leidenschaftlich, virtuos spielender Geiger

Verwendungsbeispiele für ›Teufelsgeiger‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er gilt seither als ein musikalisches Monstrum, als besessener Teufelsgeiger. [Die Zeit, 12.08.1994, Nr. 33]
Gern läßt der Teufelsgeiger das Publikum an seinem Erfolg teilhaben. [Die Zeit, 20.08.1993, Nr. 34]
Das schwarze Designer‑Instrument sieht aus wie ein angefressener Knochen, des Teufelsgeigers Augen rollen fürchterlich. [Süddeutsche Zeitung, 12.09.1995]
Vom Teufelsgeiger ist am Dienstag im Konzerthaus zunächst keine Spur. [Der Tagesspiegel, 20.03.2002]
David Garrett gibt in dem Film »Der Teufelsgeiger« den Virtuosen Paganini. [Die Zeit, 28.10.2013 (online)]
Zitationshilfe
„Teufelsgeiger“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Teufelsgeiger>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Teufelsfratze
Teufelsfahrer
Teufelsei
Teufelsding
Teufelsbrut
Teufelsgezücht
Teufelsglaube
Teufelsglauben
Teufelskerl
Teufelskirsche