Thüringer, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Thüringers · Nominativ Plural: Thüringer
Aussprache  [ˈtyːʀɪŋɐ]
Worttrennung Thü-rin-ger
Wortzerlegung Thüringen -er
Wortbildung  mit ›Thüringer‹ als Erstglied: Thüringerin
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Einwohner Thüringens; jmd., der (ursprünglich) aus Thüringen stammt
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: der gebürtige Thüringer
in Koordination: Thüringer und Mecklenburger, Sachsen
Beispiele:
Unter den östlichen Bundesländern schneidet Thüringen mit einem Gehaltsniveau von 79 Prozent [des Bundesdurchschnitts] am besten ab – damit verdienen die Thüringer aber immer noch knapp 30 Prozentpunkte weniger als Angestellte im topplatzierten Bundesland Baden‑Württemberg. [Der Spiegel, 23.10.2015 (online)]
Grellmann, gebürtiger Thüringer, kam Anfang der 1950er‑Jahre nach Namibia, das damals Südwest‑Afrika hieß. [Süddeutsche Zeitung, 19.09.2015]
Gibt es genug Publikum in diesem schönen Land, von dessen 2,3 Millionen Einwohnern jeden Monat rund tausend abwandern? […] Was hält überhaupt noch Thüringer in Thüringen? 200.000 von ihnen haben ihre Unterschrift gegen den Kulturabbau geleistet. »Wir haben doch nur Grün und Kultur«, sagen sie. Egal, wen man fragt, »die Kultur« gehört hier auch für die zur Identität, die sie nicht nutzen. [Die Zeit, 25.01.2007]
Etwa die Hälfte der Thüringer, die zur Miete wohnen, erwägt den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.09.1993]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Thüringer‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Thüringer‹.

Zitationshilfe
„Thüringer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Th%C3%BCringer>.

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