Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Theonomie

Worttrennung Theo-no-mie
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Theologie Bindung des sittlichen Handelns an den Willen Gottes

Verwendungsbeispiele für ›Theonomie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Überall wurde die bisherige Theonomie durch Autonomie, die Offenbarung durch Vernunft, das geglaubte Handeln Gottes durch das wahrgenommene, postulierte oder organisierte Handeln des Menschen abgelöst. [Schmidt, M.: Neuzeit. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13432]
Dieser macht die Offenbarung als Begegnung mit dem Unbedingten zum Ausgangspunkt und proklamiert gegenüber dem liberalen »Kulturprotestantismus« eine Theonomie der Kultur. [Schott, E.: Systematische Theologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 36333]
Zitationshilfe
„Theonomie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Theonomie>.

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