Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Thorium, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Thoriums · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Tho-ri-um (computergeneriert)
Herkunft Altnordisch
eWDG

Bedeutung

Chemie weißglänzendes, radioaktives Metall

Typische Verbindungen zu ›Thorium‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Thorium‹.

Verwendungsbeispiele für ›Thorium‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die radioaktiven Elemente Uran und Thorium, die in einigen Milliarden Jahren zerfallen, sind heute noch nicht nennenswert seltener als vergleichbare nicht‑radioaktive Elemente. [Wieland, W.: Entwicklung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 3041]
Schwere Kerne wie Uran oder Thorium in den Gesteinen der Erde sind nämlich nicht stabil. [Der Tagesspiegel, 28.05.2003]
Momentan wird die kommerzielle Nutzung von Thorium erprobt, das Uran als Rohstoff mittelfristig ergänzen könnte. [Die Zeit, 27.03.2006, Nr. 13]
Es steht auf einer Kontinentalplatte, unter der viel Uran und Thorium lagern sollte. [Süddeutsche Zeitung, 26.03.1998]
Um der Vollständigkeit willen sei angemerkt, daß auch mit Thorium als Einsatzmaterial experimentiert wird. [Die Zeit, 02.06.1967, Nr. 22]
Zitationshilfe
„Thorium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Thorium>.

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