Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Thrombus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Thrombus · Nominativ Plural: Thromben
Aussprache  [ˈtʀɔmbʊs]
Worttrennung Throm-bus
Herkunft über das Lateinische aus thrómbosgriech (θρόμβος) ‘Pfropf’
eWDG

Bedeutung

Medizin aus Bestandteilen des Blutes aufgebauter fester Pfropf in einem Blutgefäß oder im Herzen

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Blutgerinnsel  ●  Thrombus  fachspr.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Thrombus‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Thrombus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Thrombus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie suchen daher intensiv nach Substanzen, die in der Lage sind, wirksam und möglichst risikoarm Thromben aufzulösen. [Die Zeit, 07.06.1985, Nr. 24]
Schon vor zwanzig Jahren unternahmen sie erste Versuche, die bedrohlichen Thromben in den Herzkranzgefäßen aufzulösen. [Die Zeit, 17.02.1986, Nr. 07]
Dort werden die Blutgefäße wieder dünner, der Thrombus kann sich festsetzen und einen Teil der Lunge verstopfen. [Die Zeit, 07.11.2011, Nr. 45]
Dabei hat sich ein Gerinnsel (Thrombus) in einem Blutgefäß im Gehirn gebildet. [Süddeutsche Zeitung, 04.07.1995]
Ja, in den ersten drei Stunden unterscheiden sich die Erfolgsquoten der PTCA (Einsatz eines Katheters) und der Auflösung des Thrombus nur um wenige Prozentpunkte. [Süddeutsche Zeitung, 03.11.2003]
Zitationshilfe
„Thrombus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Thrombus>.

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