Thymian, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Thymians · Nominativ Plural: Thymiane
Aussprache
WorttrennungThy-mi-an (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Thymian‹ als Letztglied: ↗Gartenthymian
eWDG, 1976

Bedeutung

in zahlreichen Arten als kleinerer Strauch vorkommender Lippenblütler, der ätherische Öle enthält und als Heilpflanze und Gewürzpflanze geschätzt wird
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Thymian m. Der Name der Gewürz- und Heilpflanze mhd. thimiān n., tymiānā Plur., (md.) thymiāme f. ist entlehnt aus lat. thȳmiāma n., griech. thȳmíāma (θυμίαμα) n. ‘Räucherwerk’ (woraus gleichbed. got. þwmiama m.), gebildet zu griech. thȳmiā́n (θυμιᾶν) ‘räuchern’; vgl. lat. thymum, griech. thýmon (θύμον) ‘Thymian’, Ableitung von griech. thýein (θύειν) ‘ein Rauch- oder Brandopfer darbringen, opfern’ (eigentlich ‘rauchen, räuchern’). Die Pflanze wurde wegen ihres aromatischen Geruchs bei Brandopfern verwendet.

Thesaurus

Synonymgruppe
Quendel · Thymian
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Basilikum Beifuß Bohnenkraut Dill Drachentod Estragon Ginster Holunder Kamille Knoblauch Knoblauchzehe Lavendel Lorbeer Lorbeerblatt Majoran Minze Myrte Oregano Petersilie Pfefferkorn Pfefferminze Rosmarin Salbei Schafgarbe Schnittlauch Wacholder Wacholderbeere Zitronenmelisse duften gehackt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Thymian‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer gerade frischen Thymian zur Hand hat, streut etwas darüber.
Die Zeit, 25.11.2012, Nr. 48
Und weiter ging ER durch blühenden Thymian, hin zu Thaddäus.
Die Welt, 03.04.1999
Und wenn man ein Kotelett mit zerriebenem Thymian einklopft, braucht man nicht mehr zu salzen.
Schönfeldt, Sybil: Leichte schnelle Küche, Hamburg: Litten 1978, S. 77
Warum nicht Thymian, der sich so dicht ausbreitet, daß kein Unkraut zwischen ihm aufkommt, hübsch niedrig bleibt und dazu noch duftet?
Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 191
Er räucherte das Zimmer mit Reckholder, Thymian, sprengte Rosenwasser aus.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 992
Zitationshilfe
„Thymian“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Thymian>, abgerufen am 23.10.2019.

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