Tiefstand, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Tief-stand
Wortzerlegung tiefStand1
eWDG

Bedeutung

tiefer, tiefster Stand einer Flüssigkeit
Beispiel:
bei Tiefstand kann der Fluss nicht von Lastkähnen befahren werden
übertragen
Beispiele:
die Preise hatten ihren Tiefstand erreicht
ein geistiger, kultureller, moralischer Tiefstand
dies zeugt von einem erschütternden Tiefstand seines Verantwortungsbewusstseins

Thesaurus

Synonymgruppe
Fußpunkt · Tiefstand

Typische Verbindungen zu ›Tiefstand‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tiefstand‹.

Verwendungsbeispiele für ›Tiefstand‹

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Dies wäre ein neuer Tiefstand für die vergangenen 40 Jahre.
Süddeutsche Zeitung, 20.08.2002
Diesen bisherigen Tiefstand hat er noch immer nicht recht überwunden.
Die Welt, 29.11.2000
Es sind 64 Filme uraufgeführt worden; das ist der Tiefstand im Dritten Reich.
o. A.: 1942. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1983], S. 16097
In der veröffentlichten Statistik bedeutet die Zahl von 4032 Scholastikern für 1974 einen Tiefstand für dieses Jahrhundert; 1965 waren es noch 9865.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 21988
Es war eine kritische Zeit, eine Zeit allgemeiner Arbeitslosigkeit und wirtschaftlichen Tiefstandes.
Bürgel, Bruno H.: Vom Arbeiter zum Astronomen, Berlin: Ullstein 1925 [1919], S. 63
Zitationshilfe
„Tiefstand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tiefstand>, abgerufen am 01.03.2021.

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