Tiefstapelei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Tiefstapelei · Nominativ Plural: Tiefstapeleien
Aussprache
WorttrennungTief-sta-pe-lei
Wortzerlegungtiefstapeln-ei
eWDG, 1976

Bedeutung

umgangssprachlich das Tiefstapeln
Beispiel:
er hat einen Hang zur Tiefstapelei und stellt immer sein Licht unter den Scheffel

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Tiefstapelei · ↗Untertreibung  ●  ↗Understatement  engl. · ↗Litotes  fachspr., lat., griechisch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn die fielen auf die Tiefstapelei ihres früheren Trainers nicht herein.
Die Welt, 29.04.2002
Wenigstens werden die Deutschen für ihre Tiefstapelei in Japan öffentlich und werbeträchtig belobigt.
Süddeutsche Zeitung, 12.07.1995
Doch mit 28 Punkten scheint das mehr Tiefstapelei zu sein.
Bild, 13.12.2004
Wenn Zach wieder meinte, seine Spieler seien krasse Außenseiter, dann war das sicher keine Tiefstapelei.
Der Tagesspiegel, 29.04.2001
Oder sollte es sich hier um einen Fall von Tiefstapelei und besonderer Klugheit handeln?
Die Zeit, 20.10.1949, Nr. 42
Zitationshilfe
„Tiefstapelei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tiefstapelei>, abgerufen am 08.12.2019.

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