Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Timokratie, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Ti-mo-kra-tie
Wortbildung  mit ›Timokratie‹ als Erstglied: timokratisch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich
1.
Staatsform, in der die Staatsbürgerrechte nach dem Vermögen oder Einkommen abgestuft werden (um die Herrschaft der Besitzenden zu sichern)
2.
Staat, Gemeinwesen, in dem eine Timokratie besteht

Thesaurus

Geschichte
Synonymgruppe
Geldaristokratie · Herrschaft der Angesehenen · Herrschaft der Besitzenden · Timokratie
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Timokratie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Betrachtet man die Hauptformen für sich allein, so ist das Königtum am besten, die Timokratie am schlechtesten. [Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8049]
Schließlich war die Timokratie auch die echte Alternative zu der von Solon abgelehnten Egalisierung des Grundbesitzes. [Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3515]
Zitationshilfe
„Timokratie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Timokratie>.

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