Toast, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Toast(e)s · Nominativ Plural: Toasts/Toaste
Aussprache 
Herkunft Englisch
Wortbildung  mit ›Toast‹ als Erstglied: ↗Toastbrot · ↗Toastscheibe  ·  mit ›Toast‹ als Letztglied: ↗Buttertoast · ↗Käsetoast · ↗Vollkorntoast
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
geröstete Brotschnitte, Weißbrotschnitte
Beispiele:
knuspriger Toast
Rührei auf Toast
Toast rösten
2.
Trinkspruch
Beispiel:
einen Toast auf jmdn., etw. ausbringen, halten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Toast · toasten
Toast m. ‘geröstete (Weiß)brotscheibe’, Übernahme (2. Hälfte 18. Jh.) von engl. toast ‘(oft in Wein, Milch, Wasser getunkte bzw. damit übergossene) geröstete Brotscheibe’, das seinerseits aus afrz. mfrz. tostee ‘geröstete Brotschnitte’, dem substantivierten Femininum des Part. Perf. von afrz. mfrz. toster ‘rösten, (auf dem Roste) braten’ (woraus engl. to toast), entlehnt ist. Das afrz. Verb beruht auf spätlat. tostāre ‘dörren’, einer Bildung zu lat. tostum, dem Part. Perf. Neutr. von lat. torrēre ‘dörren, trocknen, (ver)sengen, trocknen lassen, entzünden, entflammen’ (s. ↗dürr). Engl. toast entwickelt sich im 17. Jh. zur Bezeichnung für eine Frau, auf deren Gesundheit getrunken wird (angeblich, weil sie dem gefüllten Trinkgefäß Wohlgeschmack wie eine eingetunkte Scheibe Röstbrot verleihe). Mit den sich daran anschließenden Bedeutungen ‘Person, auf deren Wohl ein Trinkspruch ausgebracht wird’ und ‘feierlicher Trinkspruch’ wird engl. toast ebenfalls im 18. Jh. ins Dt. übernommen. toasten Vb. ‘einen Trinkspruch ausbringen, jmdm. zutrinken’ (Ende 18. Jh.), ‘Brotscheiben rösten’ (20. Jh.), nach engl. to toast (zur Herkunft s. oben).

Thesaurus

Synonymgruppe
Röstbrot · Toast · ↗Toastbrot
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Toastautomat  ●  ↗Toaster  Hauptform
Synonymgruppe
Tischrede · Toast · ↗Trinkspruch

Typische Verbindungen zu ›Toast‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Toast‹.

Verwendungsbeispiele für ›Toast‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nun hat die Frau selbst einen leichten Geruch wie von verbranntem Toast gespürt.
Der Tagesspiegel, 19.08.2004
Aber ich hatte schon morgens zu Hause Hunger, machte mir Toast.
Bild, 20.12.1997
In der katholischen Öffentlichkeit machte sich jedoch auch immer mehr ein Druck zugunsten der Politik des »Toasts« bemerkbar.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 16878
Aber ich machte das alles durch den mir auferlegten Toast gut.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1953. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1953], S. 419
Ich biß in eine Scheibe weiches Holz, vermutlich Toast, und schüttelte den Kopf.
Rothmann, Ralf: Stier, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1991 [1991], S. 163
Zitationshilfe
„Toast“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Toast>, abgerufen am 28.05.2020.

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