Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Todesgedanke, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Todesgedankens · Nominativ Plural: Todesgedanken
Worttrennung To-des-ge-dan-ke
Wortzerlegung Tod Gedanke

Verwendungsbeispiele für ›Todesgedanke‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit waren auch die Todesgedanken verbannt, mit denen sie sich in letzter Zeit getragen hatte. [Duncker, Dora: Großstadt. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1900], S. 15327]
Mit dem Todesgedanken hatte ich mich manchmal schon beinahe abgefunden. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1959. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1959], S. 673]
Sie lebt und schlägt sich nicht ständig mit dem Todesgedanken herum wie ich. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1923. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1923], S. 112]
Todesgedanken seien aber leider in den Köpfen von vielen Jugendlichen. [Der Tagesspiegel, 07.11.2002]
Der Todesgedanke läßt mich keine Stunde mehr aus seinen Krallen. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1933. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1933], S. 5]
Zitationshilfe
„Todesgedanke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Todesgedanke>.

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