Todesschrei, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungTo-des-schrei (computergeneriert)
WortzerlegungTodSchrei
eWDG, 1976

Bedeutung

vor dem (gewaltsamen) Tode ausgestoßener Schrei eines Menschen, Tieres
siehe auch schreien

Typische Verbindungen
computergeneriert

Materie Tier hören

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Todesschrei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur ihre Todesschreie ertönen, wie es im Text steht, "von ferne, drinnen".
Die Welt, 23.06.2005
Die Wiedervereinigung verbindet er für immer mit dem Todesschrei einer Sau.
Süddeutsche Zeitung, 02.10.2003
Noch immer zerschnitt der Todesschrei der Schwermütigen das Hirn des Lehrers.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 430
Rechts brach der wackere Fahnenjunker Mohrmann mit einem Todesschrei zusammen.
Jünger, Ernst: In Stahlgewittern, Stuttgart: Klett-Cotta 1994 [1920], S. 282
Einmal geht der Todesschrei eines Kameraden im Geschützdonner unter, ein anderes Mal wird der Lärm des Trommelfeuers zurückgedrängt, um den Befehl zum Vormarsch herauszufiltern.
Beyer, Marcel: Flughunde, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1995 [1995], S. 97
Zitationshilfe
„Todesschrei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Todesschrei>, abgerufen am 13.12.2019.

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