Toilettenhäuschen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Toilettenhäuschens · Nominativ Plural: Toilettenhäuschen
Aussprache
WorttrennungTo-ilet-ten-häus-chen - Toi-let-ten-häus-chen
WortzerlegungToiletteHäuschen
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2017

Bedeutung

im Freien, meist in der Nähe einer öffentlichen Anlage (Lesart 3 a) aufgestellte Toilette (Lesart 1) für die Benutzung durch Teilnehmende einer Veranstaltung o. Ä.
Beispiele:
Die Datsche (= Wochenendhaus) verfügte nicht einmal über ein Klo. Wer sein Geschäft erledigen wollte, musste hinaus auf den Hof in ein Toilettenhäuschen gehen. [Spiegel, 16.09.2011 (online)]
Mit der 800 Mark teuren, aber frei verkäuflichen Haupttribünenkarte [für das Formel-1-Rennen] genießt man in Budapest bestenfalls ein Jahrmarkt-Vergnügen: Ein paar Gulaschkanonen sind aufgestellt, daneben Toilettenhäuschen und Bierstände. [Die Welt, 14.08.1999]
Um nachhaltige Umweltschäden zu verhindern, müssen für diesen [Weltjugend-]Tag fünfzehntausend chemische Toilettenhäuschen auf den Acker am Rande der [italienischen] Hauptstadt geschafft werden. [Berliner Zeitung, 10.08.1999]
Wer […] in Amsterdam künftig beim Urinieren auf der Straße erwischt wird, muß zur Strafe ein Toilettenhäuschen putzen. [Die Zeit, 08.04.1998, Nr. 16]
Es fehlt an Parkplätzen in der Stadt [Hamburg] und einer Alternative für ökologisch eingestellte Bürger, einem Umweltticket für den öffentlichen Nahverkehr. Sogar am Elementarsten wurde noch gespart: Toilettenhäuschen wurden geschlossen. [Der Spiegel, 17.11.1986]
Kollokation:
mit Adjektivattribut: ein mobiles, öffentliches Toilettenhäuschen
Zitationshilfe
„Toilettenhäuschen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Toilettenhäuschen>, abgerufen am 17.10.2019.

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