Tomate, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Tomate · Nominativ Plural: Tomaten
Aussprache 
Worttrennung To-ma-te
Wortbildung  mit ›Tomate‹ als Erstglied: ↗Tomatencremesuppe · ↗Tomatencrèmesuppe · ↗Tomatenketchup · ↗Tomatenmark · ↗Tomatenmesser · ↗Tomatenpflanze · ↗Tomatensaft · ↗Tomatensalat · ↗Tomatensauce · ↗Tomatensoße · ↗Tomatenstaude · ↗tomatenrot · ↗tomatieren · ↗tomatisieren
 ·  mit ›Tomate‹ als Letztglied: ↗Cherrytomate · ↗Cocktailtomate · ↗Dosentomate · ↗Fleischtomate · ↗Fliegenpilztomate · ↗Kirschtomate · ↗Kulturtomate · ↗Treibhaustomate
Mehrwortausdrücke Tomaten auf den Augen haben · ↗treulose Tomate
Herkunft aus gleichbedeutend tomatefrz < gleichbedeutend tomatlindian nahuatl aztek

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. gelbblühendes Nachtschattengewächs mit wohlschmeckenden, runden roten Früchten
  2. 2. Frucht von 1
    1. [umgangssprachlich] ...
    2. [umgangssprachlich, scherzhaft, übertragen] ...
eWDG

Bedeutungen

1.
gelbblühendes Nachtschattengewächs mit wohlschmeckenden, runden roten Früchten
Beispiele:
Tomaten anbauen, pflanzen, düngen
die Tomaten blühen
2.
Frucht von 1
Beispiele:
eine reife, faule Tomate
Tomaten ernten
ein Korb voll Tomaten
umgangssprachlich
Beispiel:
der hat wohl Tomaten auf den Augen (= passt nicht auf)
umgangssprachlich, scherzhaft, übertragen
Beispiel:
du treulose Tomate (= treuloser, unzuverlässiger Mensch), warum bis du gestern nicht gekommen?
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Tomate · Liebesapfel
Tomate f. Name für eine aus Mexiko und Peru stammende, nach Europa im 16. Jh. eingeführte Pflanze und deren rote Frucht. Die Frucht des in Deutschland zunächst nur als Zierpflanze unter dem Namen Liebapfel (Ende 16. Jh.), Liebesapfel m. (18. Jh.) und ↗Paradiesapfel (s. d.) gezogenen Gewächses wird erst in der 1. Hälfte des 19. Jhs. nach ital. und frz. Vorbild zum Verzehr genutzt. Dabei wird der Name frz. tomate, aus indian. (Náhuatl bzw. aztek.) tomatl, ins Dt. übernommen. In Reisebeschreibungen seit dem 17. Jh. verwendetes Tomates Plur. dürfte dagegen (ebenfalls aus dem Indian. stammendes) span. (oder port.) tomates Plur. wiedergeben.

Thesaurus

Gastronomie/Kulinarik
Synonymgruppe
Tomate  ●  ↗Paradeiser  österr. · ↗Liebesapfel  geh., veraltet · Lycopersicon esculentum  fachspr., veraltet, botanisch · Lycopersicon lycopersicum  fachspr., veraltet, botanisch · ↗Paradeisapfel  ugs., regional · ↗Paradiesapfel  ugs., regional · Solanum esculentum  fachspr., veraltet, botanisch · Solanum lycopersicum  fachspr., botanisch
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Tomate‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tomate‹.

Verwendungsbeispiele für ›Tomate‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der gute Herr Fröhlich hatte schon mal "Tomaten auf den Ohren".
Bild, 07.03.2002
Die "Treulose Tomate" steckte er wortwörtlich in das rote Gemüse.
Der Tagesspiegel, 16.03.1999
Ja auf diesen Brief hin habe ich die Tomaten abgeschickt.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 21.05.1941, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Man schneidet von den Tomaten kleine Deckel ab und höhlt sie aus.
Bommer, Sigwald u. Lotzin-Bommer, Lisa: Getreidegerichte aus vollem Korn - gesund, kräftig, billig!, Krailing bei München: Müller 1957 [1941], S. 51
Wasche die Tomaten und schneide sie in Viertel, gib sie auf den dritten Teller.
Braun, Anne u. Nell, Edith: Man muß sich nur zu helfen wissen, Leipzig: Verl. für die Frau 1971, S. 208
Zitationshilfe
„Tomate“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tomate>, abgerufen am 17.04.2021.

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