Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Tonalität, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung To-na-li-tät
Grundformtonal
Wortbildung  mit ›Tonalität‹ als Letztglied: Atonalität
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Musik
a)
jegliche Beziehung zwischen Tönen, Klängen und Akkorden
b)
Bezogenheit von Tönen, Klängen und Akkorden auf die Tonika der Tonart, in der ein Musikstück steht

Typische Verbindungen zu ›Tonalität‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tonalität‹.

Verwendungsbeispiele für ›Tonalität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im besonderen Sinne interessiert uns hier die zunächst genannte »Tonalität". [o. A.: Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung ,,Entartete Musik« im Düsseldorfer Kunstpalast (Vollständige Fassung), 24.05.1938]
Die Tonalität ist überall gewahrt, aber plötzliche Wendungen sind von reizvoller Wirkung. [Tischler, Hans: Jirák (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 30919]
Da sind Szenen, deren Musik beginnt wie zu den besten Zeiten der Tonalität. [Die Zeit, 22.05.1981, Nr. 22]
Immer hält er, der konservative Revolutionär, an der Tonalität fest, die er aber nie unbefangen einsetzen kann. [Süddeutsche Zeitung, 05.03.2003]
Mit Klang hat das weniger zu tun als mit Tonalität. [Süddeutsche Zeitung, 19.02.1999]
Zitationshilfe
„Tonalität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tonalit%C3%A4t>.

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