Tonalität, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung To-na-li-tät
Grundform tonal
Wortbildung  mit ›Tonalität‹ als Letztglied: ↗Atonalität
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Musik
a)
jegliche Beziehung zwischen Tönen, Klängen und Akkorden
b)
Bezogenheit von Tönen, Klängen und Akkorden auf die Tonika der Tonart, in der ein Musikstück steht

Typische Verbindungen zu ›Tonalität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tonalität‹.

Verwendungsbeispiele für ›Tonalität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Deshalb habe man auch bei der Tonalität darauf geachtet, nicht zu flapsig zu werden.
Die Welt, 12.01.2000
Um 1915 ist hier eine an Alban Berg gemahnende freie Tonalität erreicht.
Der Tagesspiegel, 10.02.1998
Im besonderen Sinne interessiert uns hier die zunächst genannte "Tonalität".
o. A.: Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung ,,Entartete Musik" im Düsseldorfer Kunstpalast (Vollständige Fassung), 24.05.1938
Als Vertreter einer genetisch orientierten Ganzheitspsychologie stand W. der den Rahmen der Tonalität überschreitenden Musik ablehnend gegenüber.
o. A.: W. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 15984
Wagner führt damit die romantische Komposition an die Grenze der Tonalität.
Schneider, Günter: Musik der Meister - Meister der Musik, Gütersloh: Bertelsmann 1977, S. 138
Zitationshilfe
„Tonalität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tonalit%C3%A4t>, abgerufen am 05.06.2020.

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