Toner, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Toners · Nominativ Plural: Toner
Aussprache 
Worttrennung To-ner
Herkunft englisch
Wortbildung  mit ›Toner‹ als Erstglied: ↗Tonerkartusche
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2017

Bedeutungen

1.
Druckwesen Farbpulver als Druckfarbe für Kopiergeräte, Drucker o. Ä.
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein feiner Toner [für ein besseres Schriftbild]
in Koordination: Tinte und Toner
Beispiele:
Beim Laserdruck muss der Toner nach dem Aufbringen auf das Papier aufgeschmolzen werden. Der Fuser, der diese Funktion übernimmt, braucht für den Betrieb einige hundert Watt. Zudem sondern Laserdrucker Feinstaub ab und verbreiten einen unangenehmen Ozongeruch im Büro. [Neue Zürcher Zeitung, 08.03.2016]
Laserdrucker […] drucken am besten auf Standardpapier, das die hohen Temperaturen für die Fixierung des Toners aushält. Bei den Unterhaltskosten ist der Tintenstrahler dem Laserdrucker ebenfalls überlegen. Das ergab ein kürzlich durchgeführter Vergleich von Stiftung Warentest zum Verbrauch von Toner und Tinte. [Die Welt, 15.10.2013]
Aber dass den mit Erdöl hergestellten Toner‑Kartuschen ungesunde Gase wie Benzol und Toluol entweichen, kann als gesichert angesehen werden. Ökoanbieter setzen daher neuerdings auf Toner, die aus Sojabohnen hergestellt werden. [Die Zeit, 09.07.2010, Nr. 28]
Handelsüblicher Toner (gebraucht für Kopierer und Laserdrucker) setzt sich zusammen aus einer Mischung allerkleinster Kunstharzpartikel (0,005 – 0,025 mm), verbunden beziehungsweise eingefärbt mit Farbpigmenten und Ruß. Je kleiner die Körner sind, um so schärferere Randkonturen ergeben sich beim Druck. [C’t, 1992, Nr. 9]
Beim konventionellen [Druck-]Verfahren schreibt ein Laserstrahl – durch ein Spiegelsystem abgelenkt – das Abbild der zu druckenden Seite auf eine rotierende lichtempfindliche Trommel. Letztere nimmt an den belichteten Stellen durch elektrostatische Ladungseffekte den Toner an, der später, auf dem Papier eingebrannt, für die notwendige Schwärzung sorgt. [C’t, 1992, Nr. 2]
2.
Kosmetik die Haut (1 a) beruhigendes und Feuchtigkeit (2) spendendes GesichtswasserQuelle: DWDS, 2017
Beispiele:
Ein Toner, Tonic, Gesichtswasser oder was auch immer spendet […] wichtige Feuchtigkeit, ist nach der Rasur entzündungshemmend und sorgt dafür, dass die Haut ausgeglichen ist und die folgenden Cremes und Öle viel besser und effektiver einziehen können. [Welt am Sonntag, 03.07.2016, Nr. 27]
Anschließend [an die abendliche Gesichtsreinigung] verwende ich noch einen Toner und meine entsprechende Nachtpflege. [schon ausprobiert!?, 18.02.2015, aufgerufen am 29.04.2016]
»Na ja, mit Toner ist jede Creme wirksamer«, erklärte die [Verkäuferin] […]. Jetzt steht in meinem Bad also eine Flasche parfümiertes Wasser, das ich mir vor dem Eincremen großflächig ins Gesicht sprühe. [Welt am Sonntag, 03.02.2008, Nr. 5]
Wenn sie [die Kosmetik-Redakteurin] bei einem der großen Frauenmagazine arbeitet, gibt es in ihrem Leben so gut wie jeden Tag Geschenke: Pakete mit Cremes, Parfüms, Schaums, Kuren und Toner, die erprobt und besprochen werden wollen […]. [Süddeutsche Zeitung, 08.03.2004]

Typische Verbindungen zu ›Toner‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Toner‹.

Zitationshilfe
„Toner“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Toner>, abgerufen am 27.09.2020.

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