Tonnenideologie, die
GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungTon-nen-ideo-lo-gie · Ton-neni-deo-lo-gie (computergeneriert)
WortzerlegungTonneIdeologie
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieser Glaube unter anderem trieb die sowjetischen Manager in die verlustreiche Tonnenideologie.
Die Zeit, 04.11.1988, Nr. 45
Zugleich müssen sie sich an ihrer karitativen Tonnenideologie und ihren überzogenen, bisweilen utopisch anmutenden Zielen messen lassen.
Die Zeit, 15.01.2007, Nr. 03
Das Ende der sozialistischen Tonnenideologie mit völlig veralteten Anlagen macht sie von ganz allein zu Kyoto-Spitzenreitern.
Die Welt, 06.11.2004
Jedoch auch diese Kennziffer weist den bekannten Mangel auf, die Produktionsleistung nur unzureichend messen zu können, da die Warenproduktion durch unwirtschaftliche Kooperationsbeziehungen mit Zulieferanten sowie Materialvergeudung erhöht werden kann, ohne daß diese Art der Produktionssteigerung - bekannt als »Tonnenideologie« - von der neuen Kennziffer verdeutlicht wird.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - P. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 8328
da die schriftstellerische Arbeit, wie meine Ermittlungen ergaben, noch immer nach dem Prinzip der Tonnenideologie gemessen wird, erlaube ich mir, einen Verbesserungsvorschlag einzubringen.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 253
Zitationshilfe
„Tonnenideologie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tonnenideologie>, abgerufen am 22.10.2017.

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