Tonschiefer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungTon-schie-fer (computergeneriert)
WortzerlegungTon2Schiefer
eWDG, 1976

Bedeutung

meist bläulich graues, schiefriges, gut zusammenhaltendes, feines Sedimentgestein

Typische Verbindungen
computergeneriert

Konglomerat Quarzit Sandstein

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tonschiefer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieses kostbare Mineral, das als weiße körnige Masse Lager im steirischen Tonschiefer bildet, wird hauptsächlich zur Herstellung feuerfester Ziegel verwandt und ist verhältnismäßig selten.
Berliner Illustrirte Zeitung, 1938
Der Schiefer läßt sich in dünne Plättchen spalten wie jeder feinkörnige Tonschiefer.
Abel, Othenio: Amerikafahrt, Jena: Fischer 1926, S. 48
Der weiche Tonschiefer des Untergrunds gab unter der Last des mächtigen Bauwerks nach; es musste in einem flacheren Neigungswinkel abgeschlossen werden.
Der Tagesspiegel, 21.10.2003
Zu ihnen gesellen sich dann mannigfaltige Tonschiefer, Sandsteine, Quarzite und Konglomerate außer dazwischen ergossenen Eruptivgesteinen der verschiedensten Art.
Reinhardt, Ludwig: Vom Nebelfleck zum Menschen, München: Reinhardt 1909, S. 41
Während in Kalkstein nur wenig Radionuklide vorkommen, sind Granit, Tonschiefer und Grauerde stark von ihnen durchsetzt.
o. A.: Radioaktivität. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1998 [1997]
Zitationshilfe
„Tonschiefer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Tonschiefer>, abgerufen am 18.07.2019.

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