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Torte, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Torte · Nominativ Plural: Torten
Aussprache 
Worttrennung Tor-te
Wortbildung  mit ›Torte‹ als Erstglied: Tortenboden · Tortenheber · Tortenplatte · Tortenrezept · Tortenschachtel · Tortenschaufel · Tortenschnitte · Tortenspritze · Tortenstück · Tortenwerfer · Törtchen
 ·  mit ›Torte‹ als Letztglied: Ananastorte · Apfeltorte · Biskuittorte · Buttercremetorte · Buttercrèmetorte · Cremetorte · Crèmetorte · Eistorte · Erdbeertorte · Hochzeitstorte · Käsesahnetorte · Käsetorte · Marzipantorte · Nusstorte · Obsttorte · Quarktorte · Sachertorte · Sahnetorte · Sandtorte · Schokoladentorte · Topfentorte
eWDG

Bedeutung

runder, aus mehreren Schichten bestehender, aus den verschiedensten Teigen in einer blechernen Form gebackener, feiner Kuchen mit Füllungen aller Art, oft mit einer Glasur und mit eingemachten Früchten garniert
siehe auch Törtchen
Beispiele:
eine Torte backen, garnieren
Kaffee und Torte im Café bestellen
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat A2.
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Torte · Törtchen · Tortelette · Tortelett
Torte f. ‘rundes, mehrschichtiges Feingebäck mit Füllung und Garnierung’ (Anfang 16. Jh., bis ins 18. Jh. auch Tarte, Turte, Dorte), niederrhein. tarte (15. Jh., vgl. mnl. taerte, nl. taart), entlehnt aus gleichbed. afrz. mfrz. tarte, tartre (frz. tarte) und afrz. torte ‘grobes Gebäck, grobes (rundes) Brot’, mfrz. tourte ‘Fleisch-, Fischpastete’ (frz. tourte auch ‘Gebäck mit Früchten oder Konfitüre’, ferner ‘Ölkuchen’), teilweise vielleicht auch aus ital. torta ‘grobes oder süßes Gebäck, Kuchen, Torte’. Die roman. Formen gehen auf spätlat. tōrta ‘flaches rundes Brot’ (afrz. tarte, tartre wohl zusätzlich beeinflußt von spätlat. *tartarum ‘angebackene Kruste’, eigentlich ‘Weinstein’, vgl. mlat. tartarum ‘Weinstein’, spätlat. tartarālis ‘mit Weinstein eingerieben’) zurück, dessen Herleitung unsicher ist. Eine Deutung ‘gewundenes Gebäck’ als substantiviertes Femininum des Part. Perf. von lat. torquēre (tortum) ‘drehen, wenden, winden, martern’ (s. Tortur) leuchtet semantisch ein, setzt aber eine Sonderentwicklung von lat. o (vor r mit nachfolgendem Konsonanten) zu vlat. ō voraus; vgl. FEW 13, 2, 113. Corominas 4, 510 f. nimmt dagegen spätlat. Übernahme von kontrahiertem griech. *tōrtídion (*τὠρτίδιον) bzw. *tartídia (*τἀρτίδια) aus griech. tó artídion (τὸ ἀρτίδιον) ‘das kleine Brot’, Plur. tá artídia (τὰ ἀρτίδια), an. – Törtchen n. ‘kleines, rundes oder viereckiges, mit Früchten, Creme oder Quark gefülltes Feingebäck’ (Mitte 19. Jh.). Tortelette f. heute meist Tortelett n. ‘Törtchen, kleiner Mürbeteigboden zum Füllen’ (Anfang 19. Jh.), nach mfrz. frz. tartelette, tourtelette, afrz. tartelete ‘Törtchen’ (vgl. afrz. tortelet, mfrz. tourtelet ‘kleines rundes Gebäck, kleines Brot’).

Thesaurus

Gastronomie/Kulinarik
Synonymgruppe
Kuchen · Torte
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Torte‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Torte‹.

Verwendungsbeispiele für ›Torte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht habe ich die Torte erst ein paar Jahre später bekommen. [Bachmann, Ingeborg: Malina, Gütersloh: Bertelsmann 1992 [1971], S. 13]
Da sieht sie viel zu sehr nach Torte aus, das soll sie nicht. [Die Zeit, 06.02.2012, Nr. 06]
Für ihn selber sei beispielsweise die Torte auf dem Tisch wie Plastik. [Die Zeit, 04.12.2011 (online)]
In Erwartung ihres Mannes hat die Frau eine Torte aufgetischt. [Die Zeit, 02.07.2003, Nr. 27]
Insgesamt gibt es eine Torte von zehn Millionen Mark zu verteilen. [Die Zeit, 23.08.1985, Nr. 35]
Zitationshilfe
„Torte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Torte>.

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