Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Totenacker, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Totenackers · Nominativ Plural: Totenäcker/Totenacker
Aussprache 
Worttrennung To-ten-acker
Wortzerlegung Tote Acker
eWDG

Bedeutung

veraltet, dichterisch Friedhof
Beispiel:
der Pfarrer … verließ an der Spitze seiner Gemeinde festen Schrittes den Totenacker [ Ric. HuchDreißigjähr. Krieg2,396]

Thesaurus

Synonymgruppe
Begräbnisplatz · Grabfeld · Gräberfeld · Totenacker  ●  Friedhof  Hauptform · Gottesacker  veraltet · Kirchhof  veraltet · Leichenhof  veraltet
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Totenacker‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beide wurden mit der Intention geschaffen, nicht nur Totenacker, sondern auch Park zu sein. [Süddeutsche Zeitung, 19.11.2002]
Danach kann von Deutschland nur ein radioaktiv verseuchter Totenacker übrigbleiben. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1954]]
Es gibt auf diesem Totenacker neben fadem Mummenschanz auch die tollsten Geistererscheinungen der Welt zu sehen. [Die Zeit, 10.08.2009, Nr. 32]
Die Bomben fielen weiter auf die Insel und den Totenacker. [Die Zeit, 01.03.1954, Nr. 09]
Sie stand an der Mauer des Totenackers, reckte den Kopf nach dem Arm in Arm gehenden Paar und bekam feuchte Augenlider. [Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 106]
Zitationshilfe
„Totenacker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totenacker>.

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