Totenbeschwörung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Totenbeschwörung · Nominativ Plural: Totenbeschwörungen
WorttrennungTo-ten-be-schwö-rung
WortzerlegungToteBeschwörung
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2017

Bedeutung

Beschwörung (2) von (Geistern¹ (6) der) Toten
Beispiele:
Und es gibt die lebensfeindliche Religiosität, die unumwunden die Nachtseiten des Lebens verehrt, schwarze Magie und Satanskulte, Totenbeschwörung und anderes mehr. [Der Spiegel, 22.12.1997, Nr. 52]
übertragenTheater ist Totenbeschwörung. Die überwältigende Mehrheit der Autoren, die auf europäischen Bühnen gespielt werden, ist längst gestorben, und es geht jeden Abend wieder darum, ihren Geist zu erwecken. [Welt am Sonntag, 27.10.2013, Nr. 43]
Steinigung ist ein altes Ritualrecht, das auf vorislamische Traditionen zurückgeht. Schon dem Pentateuch, den fünf Büchern Mose, gilt sie als Strafe für Totenbeschwörung, Gotteslästerung und Ehebruch. Auch die klassische Antike kannte diese Strafe. [Die Welt, 07.06.2001]
Anfangs wurde der Begriff des Aberglaubens [von der Kirche im Mittelalter] auf alle Formen des Heidentums angewandt, die innerhalb des Christentums fortlebten, wie etwa das Wahrsagen durch Totenbeschwörung (Nekromantie), Magie und Götzendienst. [Neue Zürcher Zeitung, 01.10.1993]
Nekromantie (grch.), Weissagung durch Totenbeschwörung, Totenorakel[…]. [o. A.: N. In: Brockhausʼ Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 51608]
Zitationshilfe
„Totenbeschwörung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totenbeschwörung>, abgerufen am 10.12.2019.

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