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Totenglocke, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Totenglocke · Nominativ Plural: Totenglocken
Aussprache 
Worttrennung To-ten-glo-cke
Wortzerlegung Tote Glocke
eWDG

Bedeutung

Glocke, die bei der Bestattung des Toten geläutet wird
Beispiel:
das Geläut der Totenglocke

Typische Verbindungen zu ›Totenglocke‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Totenglocke‹.

Verwendungsbeispiele für ›Totenglocke‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als sie auf der Straße standen, hörten sie bereits die Totenglocke. [Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 376]
Und die Totenglocke mag man auch nicht wirklich länger hören. [Die Zeit, 21.08.2000, Nr. 34]
Am Abend ging die Totenglocke über die Dächer des kleinen Dorfes hinweg. [Die Zeit, 14.11.1980, Nr. 47]
Wenn das andauert, wird die Totenglocke auch für die neue Regierung läuten. [Süddeutsche Zeitung, 23.05.1998]
Nein, wenn etwas läutet, dann sind es die Totenglocken für Rot‑Grün. [Bild, 23.11.2002]
Zitationshilfe
„Totenglocke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totenglocke>.

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