Totenhemd, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungTo-ten-hemd (computergeneriert)
WortzerlegungToteHemd
eWDG, 1976

Bedeutung

Leichenhemd

Typische Verbindungen
computergeneriert

Sarg weiß

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Totenhemd‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie liegt im Totenhemd, den Rosenkranz um die gefalteten Hände geschlungen.
Die Zeit, 07.03.1986, Nr. 11
Da wurde die Erde durchsichtig, man sah den Toten unten im Sarg liegen, mit gefalteten Händen, im weißen Totenhemd.
Kreuder, Ernst: Die Gesellschaft vom Dachboden, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1978 [1946], S. 143
Das Totenhemd, das Michael Kleeberg geklöppelt hat, ist so neckisch wie löchrig.
Die Welt, 15.06.2002
In der Kiste fanden sich indessen nur Lumpen, nichts als Lumpen, vor, geschweige denn ein Kreuzer Geld - nicht einmal das Totenhemd.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Dort nämlich nennt Nanny das für Ottilie bereitliegende Totenhemd ihr Brautgewand.
Benjamin, Walter: Goethes Wahlverwandtschaften. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1925], S. 163
Zitationshilfe
„Totenhemd“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totenhemd>, abgerufen am 20.09.2019.

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