Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Totenkult, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Totenkult(e)s · Nominativ Plural: Totenkulte
Aussprache 
Worttrennung To-ten-kult
Wortzerlegung Tote Kult
eWDG

Bedeutung

religiöse Verehrung der Toten bei allen alten Kulturvölkern und die damit verbundenen Bräuche
Beispiel:
der ägyptische Totenkult
übertragen
Beispiel:
[sie] treibt einen Totenkult mit ihrem Mann [ SchallückWenn man aufhören könnte15]

Typische Verbindungen zu ›Totenkult‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Totenkult‹.

Verwendungsbeispiele für ›Totenkult‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieser kam den feindlichen Tendenzen der Priester gegenüber dem Totenkult entgegen. [Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 143]
Für den Totenkult scheinen heilige Bäume bedeutsam gewesen zu sein. [Schachermeyr, Fritz: Ursprung und Hintergrund der griechischen Geschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 23068]
Ausführlich ist in zwei Räumen auch der Totenkult der Ägypter dokumentiert. [Die Zeit, 22.05.2000, Nr. 21]
Zwölf dieser Dörfer hat er Lieferungen für seinen Totenkult auferlegt. [Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. I,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1884], S. 19305]
Die alten Ägypter haben nicht nur für ihren Totenkult gelebt, sondern zugleich auch von ihm. [Die Zeit, 10.05.1974, Nr. 20]
Zitationshilfe
„Totenkult“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totenkult>.

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