Totenkult, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungTo-ten-kult (computergeneriert)
WortzerlegungToteKult
eWDG, 1976

Bedeutung

religiöse Verehrung der Toten bei allen alten Kulturvölkern und die damit verbundenen Bräuche
Beispiel:
der ägyptische Totenkult
übertragen
Beispiel:
[sie] treibt einen Totenkult mit ihrem Mann [SchallückWenn man aufhören könnte15]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Grab Revolution Tempel Zusammenhang altägyptisch aufwendig ausgeprägt dienen huldigen mexikanisch pflegen politisch zelebrieren Ägypter ägyptisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Totenkult‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ausführlich ist in zwei Räumen auch der Totenkult der Ägypter dokumentiert.
Die Zeit, 22.05.2000, Nr. 21
Für den Totenkult scheinen heilige Bäume bedeutsam gewesen zu sein.
Schachermeyr, Fritz: Ursprung und Hintergrund der griechischen Geschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 23068
Dieser kam den feindlichen Tendenzen der Priester gegenüber dem Totenkult entgegen.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 143
Zwölf dieser Dörfer hat er Lieferungen für seinen Totenkult auferlegt.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. I,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1884], S. 19305
Abschreckend sind nur das mehr als martialische Auftreten, die düstere Musik und der Totenkult.
Süddeutsche Zeitung, 21.05.2002
Zitationshilfe
„Totenkult“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totenkult>, abgerufen am 17.10.2019.

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