Totenmaske, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung To-ten-mas-ke
Wortzerlegung ToteMaske
eWDG, 1976

Bedeutung

Abguss aus Gips, Wachs vom Gesicht eines Toten
Beispiel:
einem Verstorbenen die Totenmaske abnehmen

Typische Verbindungen zu ›Totenmaske‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Totenmaske‹.

Verwendungsbeispiele für ›Totenmaske‹

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An den Wänden hängen die Totenmasken Nietzsches, Beethovens und Wagners.
Kisch, Egon Erwin: Der rasende Reporter, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1925], S. 102
Grundlage der späteren Porträts (z.B. von Coello) ist die von einem Unbekannten abgenommene Totenmaske.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7723
Auch eine von weltweit vier Totenmasken des Künstlers, der sich 1935 das Leben nahm, gibt es zu sehen.
Der Tagesspiegel, 31.01.2004
Die Totenmaske Mozarts, die Graf Deym alsbald nach seinem Tode für sein Wachsfigurenkabinett abgenommen hatte, ist verschollen.
Lippmann, Friedrich u. a.: Mozart. In: Blume, Friedrich (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 35821
Aus konturlosen, ausgebleichten Totenmasken kann kein Filter der Welt ein natürlich gefärbtes, plastisches Gesicht zaubern.
C't, 2000, Nr. 11
Zitationshilfe
„Totenmaske“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totenmaske>, abgerufen am 19.09.2020.

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