Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Totenmaske, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Totenmaske · Nominativ Plural: Totenmasken
Aussprache 
Worttrennung To-ten-mas-ke
Wortzerlegung Tote Maske
eWDG

Bedeutung

Abguss aus Gips, Wachs vom Gesicht eines Toten
Beispiel:
einem Verstorbenen die Totenmaske abnehmen

Typische Verbindungen zu ›Totenmaske‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Totenmaske‹.

Verwendungsbeispiele für ›Totenmaske‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An den Wänden hängen die Totenmasken Nietzsches, Beethovens und Wagners. [Kisch, Egon Erwin: Der rasende Reporter, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1925], S. 102]
Grundlage der späteren Porträts (z. B. von Coello) ist die von einem Unbekannten abgenommene Totenmaske. [Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7723]
Auch eine von weltweit vier Totenmasken des Künstlers, der sich 1935 das Leben nahm, gibt es zu sehen. [Der Tagesspiegel, 31.01.2004]
Die Totenmaske Mozarts, die Graf Deym alsbald nach seinem Tode für sein Wachsfigurenkabinett abgenommen hatte, ist verschollen. [Lippmann, Friedrich u. a.: Mozart. In: Blume, Friedrich (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 35821]
Aus konturlosen, ausgebleichten Totenmasken kann kein Filter der Welt ein natürlich gefärbtes, plastisches Gesicht zaubern. [C’t, 2000, Nr. 11]
Zitationshilfe
„Totenmaske“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totenmaske>.

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