Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Totenmesse, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Totenmesse · Nominativ Plural: Totenmessen
Aussprache 
Worttrennung To-ten-mes-se
Wortzerlegung Tote Messe2
eWDG

Bedeutung

Religion Messe für einen Toten
Beispiel:
eine Totenmesse für jmdn. halten, lesen, zelebrieren

Thesaurus

Religion
Synonymgruppe
Requiem · Seelenamt · Sterbeamt · Totengedenkmesse · Totenmesse  ●  Requien  österr. · Seelenmesse  österr. · Missa pro defunctis  fachspr.

Typische Verbindungen zu ›Totenmesse‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Totenmesse‹.

Verwendungsbeispiele für ›Totenmesse‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenig Verständnis hatte die Presse für die literarische Totenmesse mit ihren tausend geladenen Gästen. [Süddeutsche Zeitung, 17.10.2003]
Das kleine Mädchen lag wie zu einer Totenmesse aufgebahrt auf dem Bett. [Die Welt, 13.06.2005]
Gib ihnen die ewige Ruhe, heißt es in der christlichen Totenmesse. [Süddeutsche Zeitung, 29.10.1998]
Auf die einfachen Tage und die Totenmesse treffen somit die schlichtesten Weisen. [o. A.: Kyrie. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 44382]
Zum Gedenken an den von ihm verehrten Dichter schreibt Verdi seine einzige Totenmesse. [Fath, Rolf: Komponisten – V. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 3671]
Zitationshilfe
„Totenmesse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totenmesse>.

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