Totenopfer, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungTo-ten-op-fer
WortzerlegungToteOpfer
eWDG, 1976

Bedeutung

historisch Opfer, das einem Toten dargebracht wurde

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In dem rituellen Totenopfer ist der ganze, recht lange Abend beschlossen.
Der Tagesspiegel, 22.04.2001
Die Totenopfer sollten sie zur Ruhe bringen und ihren Neid und Zorn gegen die glücklichen Lebenden beschwichtigen.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. II, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 110
Hier, vor den Toren des Schattenreiches, wurden die Totenopfer gebracht, unblutige Opfer, Kräuterrauch, um Zeus gnädig zu stimmen.
Die Zeit, 17.11.1972, Nr. 46
Vielleicht enthielten die Gefäße Speise und Trank als Totenopfer oder stellten den Toten unter den Schutz der Götter.
o. A.: Lexikon der Kunst - Z. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 35072
Zwar gibt es hier Abstufungen, ab hängig von der Todesursache, der Bestattungsart, der Sorge für die Totenopfer, doch kaum vom sittlichen Habitus.
Böhl, F. M. Th. de Liagre: Babylonien. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 28743
Zitationshilfe
„Totenopfer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totenopfer>, abgerufen am 20.10.2019.

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