Totensonntag, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungTo-ten-sonn-tag
eWDG, 1976

Bedeutung

Religion letzter Sonntag des Kirchenjahres, der dem Andenken der Toten gewidmet ist
Beispiel:
die Gräber am Totensonntag schmücken

Thesaurus

Religion
Synonymgruppe
Ewigkeitssonntag · Totensonntag
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Allerheiligen Allerseelen Bettag Feiertag Karfreitag November Volkstrauertag gedenken gestrig morgig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Totensonntag‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Falls es heute nicht klappt: der Totensonntag kommt mit einer zweiten Chance.
Der Tagesspiegel, 17.11.2001
Am morgigen Totensonntag gedenken die evangelischen Christen ihrer verstorbenen Angehörigen.
Die Welt, 24.11.2001
Den Totensonntag möchte ich gerne noch vorübergehen lassen. Deinen Eltern habe ich geschrieben.
Brief von Ernst G. an Irene G. vom 11.11.1939, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
In einer Reihe deutscher Länder ist der Totensonntag gleichzeitig Totengedenktag.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 372
Antrittsbesuche an Festtagen, am Totensonntag, Bußtag zu machen, ist nicht üblich.
Schütte, Carl: Willst du erfahren was sich ziemt? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1934], S. 6734
Zitationshilfe
„Totensonntag“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totensonntag>, abgerufen am 18.02.2019.

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