Totenstarre, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTo-ten-star-re (computergeneriert)
WortzerlegungToteStarre
eWDG, 1976

Bedeutung

Starre, die bei einem Toten einige Stunden nach Aussetzen des Herzens und Kreislaufs eintritt
Synonym zu Leichenstarre
bildlich
Beispiel:
gehoben der Frühling erweckt die Natur aus ihrer Totenstarre

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man muss in der vollkommenen Totenstarre der Probleme gelebt haben, ehe man über sie lachen kann.
Der Tagesspiegel, 15.05.2001
Die Totenstarre schwindet in derselben Reihenfolge, wie sie gekommen ist.
Kratter, Julius: Leichenwesen einschließlich der Feuerbestattung. In: Weyl, Theodor (Hg.), Handbuch der Hygiene II. Band, 2. Abteilung, Leipzig: Barth 1912, S. 110
An Stelle der physiologischen Veränderungen haben, nach der Totenstarre, die chemischen Veränderungen begonnen.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 27010
Die Totenstarre rings um das Lager war unheimlich und unerträglich.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 350
Wie zum Beweis beginnt sich Bam in diesen Tagen bereits aus der Totenstarre zu lösen.
Süddeutsche Zeitung, 05.01.2004
Zitationshilfe
„Totenstarre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totenstarre>, abgerufen am 19.09.2019.

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