Totentempel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungTo-ten-tem-pel
WortzerlegungToteTempel
eWDG, 1976

Bedeutung

historisch Tempel, der dem Totenkult geweiht war
Beispiel:
die Totentempel neben den Pyramiden

Typische Verbindungen
computergeneriert

Grab Königin Pharao Pyramide

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Totentempel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der geplante Totentempel soll, heißt es da weiter, „die Elemente der Weihe, der Dokumentation und der Information“ (in eben dieser Reihenfolge) „beinhalten“.
Die Zeit, 26.10.1984, Nr. 44
In den Überresten des Totentempels wurde zudem ein sehr gut erhaltener Kopf einer Statuette der Königin gefunden.
Die Zeit, 09.01.2012, Nr. 02
Im Unterschied zu früheren Pharaonengräbern sind diese Anlagen von den am Rande des Fruchtlandes gelegenen Totentempeln getrennt.
o. A.: Lexikon der Kunst - T. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 45610
Die Opferliturgie an den Totentempeln der Herrscher spiegelt eine uralte, allgemeine Sitte bei der feierlichen Beisetzung und den einzelnen Totenfesten wider.
Dahl, O. Chr.: Totenverehrung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 17865
Ein anderer Koloß, dessen Gewicht auf tausend Tonnen geschätzt wurde, stand in dem als Ramesseum bekannten Totentempel.
Wilson, John A.: Ägypten. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 6295
Zitationshilfe
„Totentempel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totentempel>, abgerufen am 18.09.2019.

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