Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Totenwache, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Totenwache · Nominativ Plural: Totenwachen
Aussprache 
Worttrennung To-ten-wa-che
Wortzerlegung Tote Wache
eWDG

Bedeutung

Wache am Bett, Sarg eines Toten
Beispiel:
die Totenwache halten

Verwendungsbeispiele für ›Totenwache‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Erst recht in einem gnadenlos demokratischen Land hat die Öffentlichkeit ein Recht auf diese kannibalische Totenwache. [Süddeutsche Zeitung, 02.08.1999]
Zwei Offiziere in den alten weißen Farben des Regiments hielten die Totenwache. [Wiechert, Ernst: Das einfache Leben, München: Ullstein Taschenbuchverl. 2000 [1946], S. 301]
Zwei von ihnen blieben als Totenwache bei dem erschossenen Brüderpaar zurück. [May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 415]
Unter uns 30 Besetzern gab es einige Diskussionen um die »Totenwache«. [konkret, 1981]
Sie ziehen den Degen, in die Statuen der Totenwache fährt Leben. [Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 05.03.1925]
Zitationshilfe
„Totenwache“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Totenwache>.

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Worthäufigkeit

selten häufig

Wortverlaufskurve

Wortverlaufskurve 1600−1999
Wortverlaufskurve ab 1946

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